The Bullfight reviews
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MUSIK AN SICH
Bringen wir mal auf den Punkt, was die Holländer The Bullfight auf ihrem zweiten Werk so bieten: elektrischen Folk mit sehr düsterem Touch, kratzige Gitarren und organische Orgelsounds, Geigentöne und schräge Studiospielereien, verpackt in dunkle Balladen und aufgekratzt marschierende Stücke voller Liebe, Sex, Gewalt und Tod, vorgetragen von einer Stimme, die mehr spricht als singt. Klingt fast, als würde man von einer Nick Cave-Scheibe sprechen. Und da liegt man gar nicht mal so falsch. Bereits der Opener „Bamboo knife woman“ erinnert an das dunkle Meisterwerk „Red right hand“.
Insgesamt klingt Stranger than the night auch fast, als wäre es aus des Meisters Hand, irgendwann zwischen Tender prey und Murder ballads, geflossen. Viele haben es probiert, aber nur wenige haben es bisher geschafft dem Sound des Australiers so nahe zu kommen. „Wo bleibt denn da die Eigenständigkeit?“, mag der eine oder andere da fragen. Und fast müsste man The Bullfight schon Plagiarismus vorwerfen. Aber doch klingt der Sound der Band charmant und irgendwie ehrlich genug, dass man ihr gar nicht wirklich böse sein kann.
Der morbide Touch und die sexuell aufgeladene Atmosphäre von Stücken wie „The gospel of Ramshakle's girl“ oder „Nathalie, strangle me“ haben einfach das gewisse faszinierende Etwas. Das ist abseitige Gossenpoesie mit einer gehörigen Portion düsterer Erotik. Dazu passt auch mal ein leichter Hauch von Barjazz („The ballad of Martin Van Dongen“) oder der weibliche Gesang des Duetts „Waiting for Anthony“. Sänger Nick Verhoeven nimmt die Rolle eines engagierten Erzählers ein, der genauso wie sein Vorbild aus Down Under, nicht so wirklich als Sänger bezeichnet werden kann. Dazu verpasst der Rest der Band den einzelnen Stücken eine immer passende Stimmung, die nicht selten auch mitten im Lied kippen kann oder sich Ton für Ton beständig steigert, wie beim sonst eher getragenen „Wild flowers“.
Ja, man kann es wohl behaupten: Stranger than the night ist schon ein recht angenehmes Album geworden. Keine Liebe auf den ersten Blick zwar, da man nicht immer gerade den Weg des einfachsten Widerstands wählt - auch wenn ein Song wie das unwiderstehlich hüpfende „Martin's room“ schon fast etwas Poppiges hat. (15/20)
Zwaardvis: www.omroepzuidplas.nl
'In het tweede uur een interview met De Rotterdamse band 'The Bullfight'. Onder het motto 'wat goed is gaat in de herhaling'. Zeker als daar een legitieme reden voor is. De Maasstedelingen komen met hun 2e album getiteld `Stranger Than The Night`. Het album wordt later deze maand uitgebracht op het Tocado label.
The Bullfight tourde langs de Nederlandse podia in 2007. In datzelfde jaar brachten ze een vinyl single uit op het Excelsior label. Gedurende 2008 begonnen ze met het schrijven van nummers voor de tweede plaat. Ook schreven ze het script en de muziek voor de korte film 'Lucide' met in de hoofdrol Dragan Bakema en Peggy-Jane de Schepper. De film beleefde met geweldige recensies haar premiere op het Internationale Film Festival van Rotterdam in 2009 en ging vervolgens naar verschillende binnen- en buitenlandse filmfestivallen.
In de loop van 2009 nam The Bullfight haar tweede album 'Stranger Than The Night' op. Dit album wordt op Vrijdag 23 april a.s. gepresenteerd in de Rotterdamse poptempel Watt. Voor het zover is zijn tracks van dit nieuwe meesterwerkje en dus een interview te horen in onze uitzending.
Op www.thebullfight.nl staat een voorproefje met een teaser, clips, artwork en natuurlijk nieuwe songs.